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Rupert, wie er uns in Erinnerung bleiben wird...



Rupert Lüft wurde am 01.01.1927
in Röllfeld am Main geboren und
ist am 09.05.2005 in
Klingenberg
Röllfeld verstorben
.
 Graphik: Detail aus einer Metallplastik von Rupert Lüft



















Rupert - der Künstler


Geboren und aufgewachsen in Röllfeld am Main, absolvierte
Rupert Lüft nach der Schule zunächst eine Schlosserlehre.

Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft in Russland 
schloss er 1956 seine Meisterprüfung ab und arbeitete
anschliessend als Maschinenbaumeister und Refatechniker. 

1961 tauschte er seinen Beruf endgültig gegen Pinsel und 
zahlreiche andere Materialien ein. Er schuf insbesondere
aus Metall viele plastische Objekte, mit denen er zeigen wollte,
dass Funktionalität und Ästhetik durchaus miteinander verein-
bar sein können und bezeichnete diese Kunstrichtung als
"Seinsformen des strengen Konstruktivismus".



Graphik: Detail aus einer Metallplastik von Rupert Lüft



















Während er sich seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit 
Auftragsarbeiten von Ölbildern verdiente, führten ihn Ausstel-
lungen
seiner Kunstwerke u.a. ins Haus der Kunst in München
(1965), zur documenta 5 in Kassel (1972), auf die Kölner
und Düsseldorfer Kunstmärkte (1972) sowie auf die
Darmstädter Mathildenhöhe (1974ff).
Zudem stellte er in zahlreichen Galerien z.B. in Köln und 
Düsseldorf sowie in Darmstadt, Dieburg, Erlenbach am Main
und Miltenberg aus.    

Vor einigen Jahren stieg Rupert auch in das Multimediazeitalter
ein und experimentierte viel mit seinem neuen PC. 
Kurz vor seinem Tode widmete er sich vor allem Kugel-Objekten,
welche er aus Verkehrsschildern herstellte.























Rupert - der Mensch


In Zeitungsartikeln wurde Rupert oftmals als "Einzelgänger"
beschrieben - wer ihn aber näher kannte, wusste, dass er
durchaus sehr gesellig sein konnte.
Mit Rupert konnte man stundenlang fachsimpeln und über 
"Gott und vor allem die Welt" diskutieren.

Besonders beeindruckend an ihm war, dass er sich im Laufe
der Jahre sowohl autodidaktisch als auch mit praktischen
Versuchen ein breitgefächertes Wissen angeeignet hat -
folglich nannte er sein Haus auch "Denkstudio".

Vor allem interessierten ihn alltägliche Fragestellungen
- unter anderem die Frage "wie stelle ich den besten Apfelwein
her?", die Mistelzucht oder auch die Fischzucht in seinem
eigenen Teich.  
Graphik: Detail aus einer Metallplastik von Rupert Lueft




Rupert und die Medien

Zahllose Zeitungsartikel (u.a. im damaligen Obernburger Boten,
im Main-Echo oder im KölnerStadtAnzeiger) belegen seine
Popularität sowie das Interesse an seiner Kunst und an
seinem außergewöhnlichen Leben.

Ein ausführliches autobiographisches Interview wurde 
beispielsweise veröffentlicht im ÖkoTestMagazin
(Ausgabe November 1985) - der Bayerische Rundfunk
sendete im Dezember 1993 ein Interview über seine
Mistelzucht.

Auch im Internet war sein berühmter "Bananenbieger" schon
Ende der 1990er online (Anmerkung: leider wurde diese Seite
von der Homepage www.untermain.de zwischenzeitlich gelöscht).



Graphik: Detail aus einer Metallplastik von Rupert Lueft

Blick auf Klingenberg

Gute Kontakte pflegte er auch zum Wanderverein Röllfeld -
überhaupt war er sehr heimatverbunden und wollte nie aus
seinem Geburtsort Röllfeld bzw. Klingenberg am Main wegziehen


 Rupert setzte sich auch mit Joseph Beuys und dessem 
 "erweiterten Kunstbegriff" auseinander.


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